Zwischenstand am Pavillon - die Jugendlichen haben mit Unterstützung den Pavillon selbst errichtet.© Stadt Osterholz-ScharmbeckEin zentraler Wunsch des Jugendforums 2024 wird Realität: Mehr Aufenthaltsorte für Jugendliche. Daraus entstand das Projekt Jugend baut, bei dem sich sieben Jugendliche aus vier weiterführenden Schulen engagieren. Ihr Ziel: überdachte Sitzmöglichkeiten für den städtischen Platz „Freiraum“.
Modell des Pavillons als greifbare Vision ihres Treffpunktes
In der Planungsphase entwickelten die Jugendlichen in enger Kooperation mit der Stadt Osterholz-Scharmbeck eigene Entwürfe und bauten sogar ein Modell ihres Pavillons – eine greifbare Vision ihres Treffpunkts. Ende Juni 2025 wurde das Bauwerk nun Wirklichkeit: Begleitet durch die städtische Jugendarbeit hat die Gruppe den Pavillon eigenhändig vor Ort errichtet.
Fachlich unterstützt wird das Vorhaben durch lokales Unternehmensengagement – unter anderem durch den Malerbetrieb Freese, die Firma KLT Elektro, Ingenieurbüro Ostendorff und den Martinshof. Zusätzlich wird sich an zwei Tagen auch eine Gruppe junger Menschen mit Beeinträchtigungen aus dem Berufsbildungsbereich des Martinshofs aktiv am Bau beteiligen.
Förderung
Gefördert wird das Vorhaben durch das Landesförderprogramm Zukunftsräume Niedersachsen und ist eingebunden in das Netzwerk der Engagierten Stadt Osterholz-Scharmbeck, das für lebendige Kooperation über Sektorgrenzen hinweg steht. Neben den oben genannten Unternehmen unterstützt auch die Firma Schrage das Projekt – mit einer Palettenspende für den Bau des Pavillons.
Zusammenarbeit mit Freiraum-Initiative
Aus dem Projekt heraus entwickelte sich auch eine Zusammenarbeit mit der Freiraum-Initiative, einem Zusammenschluss verschiedener Akteure aus Verwaltung, Zivilgesellschaft und Wirtschaft, die den Platz gemeinsam weiterdenken und gestalten möchten. Jugend baut bringt in diesem Kontext eine junge Perspektive ein und leistet einen konkreten Beitrag zur Belebung des Ortes.
Jugend baut ist ein starkes Zeichen für Mitbestimmung, Eigeninitiative und Zusammenarbeit über Schul- und Sektorgrenzen hinweg. Es zeigt, wie aus einem Impuls beim Jugendforum ein konkreter Ort für Begegnung und Gemeinschaft entstehen kann – gestaltet von Jugendlichen für Jugendliche.
