Die Plakat-Ausstellung ‘Gesichter des Friedens‘ stellt zehn Menschen vor, die sich in verschiedenen Ländern für Frieden einsetzen – alle auf ihre eigene Art und Weise. Das Wort „Krieg“ ist für sie kein abstrakter Begriff. Sie haben ihn selbst erlebt. Viele mussten sogar aus ihren Heimatländern fliehen. Aus diesen persönlichen Erfahrungen heraus engagieren sie sich heute für Frieden.
Campusmanagement und Friedensbündnis OHZ präsentieren diese multimediale Ausstellung bis zum 13. Februar im Medienhaus im Campus zu den Öffnungszeiten, montags, freitags und samstags von 10 bis 13 Uhr, dienstags und donnerstags von 10 bis 18 Uhr.
Neben den Abbildungen teils lebensgroßer Gesichter finden Besucher einen kurzen Text zu Herkunft, Betroffenheit und Engagement der Personen. Mit dem QR-Code neben den Portraits lassen sich ergänzende Interviews mit Untertiteln öffnen. „Während der Gespräche habe ich gelacht und geweint“, sagt Dana Khamis. Die Theaterpädagogin aus Köln führte die Interviews mit den Teilnehmenden. Sie wuchs selbst in Jordanien auf.
„Alle Geschichten gingen mir sehr nahe. Ich bin einfach froh, dass es diese Menschen gibt. Sie zeigen, dass es viele Wege gibt, sich für Frieden stark zu machen. Man muss dafür nicht Karriere in der Politik machen.“ Wer sich besonders für die Interviews und weiteres Material zur Ausstellung interessiert, trifft am kommenden Dienstag um 13:00 Uhr und um 16:00 Uhr Mitglieder des Mahnwachen-Teams vom Friedensbündnis in der Ausstellung an, sie stehen für eine Führung und Erläuterungen zur Verfügung.
Die Ausstellung ‘Gesichter des Friedens‘ wurde vom ZFD (Forum Ziviler
Friedensdienst) zusammengestellt und gefördert mit Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.
In Osterholz-Scharmbeck wurde sie bisher in der St.Willehadi-Kirche und im Gymnasium gezeigt. Ergänzungsmaterial für Schulen ist über das ZFD erhältlich.
